Quelle: Jahrbuch des Inst. für Marxist. Studien und Forschungen 02/1979


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       IMSF - 1979
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       Übersicht über Publikationen (ohne Zeitschriftenpublikationen)
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       und Konferenzen und Kolloquien des IMSF im ersten Halbjahr 1979.
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       I. Publikationen
       
       1. IMSF-Informationsbericht Nr.  33:  Arbeitsmarkt  und  Arbeits-
       marktpolitik. Verfasser: Norbert Lambert, 82 Seiten, DM 8,-
       2. Theorie und Methode, Bd. 2: Bürgerliche Revolutionen. Probleme
       des Übergangs vom Feudalismus zum Kapitalismus. Mit Beiträgen von
       M. Kossok,  W. Markov,  A.N. Cistozvonov, G. Vogler, G. Brendler,
       M. Steinmetz,  G. Schilfert, F. Gauthier, M. Grenon, R. Robin, E.
       Guibert-Sledziewski, A.  Soboul, W.  Schmidt  und  E.  Engelberg.
       Hrsg. IMSF, 290 Seiten, DM 15,-
       3. Arbeitsmaterialien des  IMSF, Bd.  8: Rationalisierung  -  Ar-
       beitsplätze -  Tarifkämpfe. Materialien  einer Tagung  des  IMSF,
       Frankfurt am  Main, 10. und 11. März 1979, ca. 300 Seiten, ca. DM
       17,-
       4. Heinz Jung, Josef Schleifstein Die Theorie des staatsmonopoli-
       stischen Kapitalismus  und ihre  Kritiker in  der  Bundesrepublik
       Deutschland, ca.  280 Seiten,  ca. DM  16,- (Verlag  Marxistische
       Blätter GmbH, Frankfurt/M.).
       5. Informationen zur  Wirtschaftsentwicklung und  Lage der Arbei-
       terklasse. Vierteljährliche  Konjunkturübersicht. Verfasser: Jörg
       Goldberg, Klaus  Pickshaus. Beilage  zur Zeitschrift "Nachrichten
       zur Wirtschafts-  und Sozialpolitik"  (Nachrichten-Verlags  GmbH,
       Frankfurt/M.), zwei Ausgaben.
       
       II. Konferenzen und Kolloquien
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       1. Tagung des  IMSF "Rationalisierung  - Arbeitsplätze  -  Tarif-
       kämpfe" am  10. und  11. März  in Frankfurt  am Main. Teilnehmer:
       über 500  Arbeiter, Angestellte, Gewerkschafter und Wissenschaft-
       ler sowie an der Veranstaltung mitwirkende Künstler. Themenberei-
       che: "Moderne  Technik und  Rationalisierung als  Kampfmittel des
       Kapital und Möglichkeiten der Gegenwehr der Arbeiter"; "Betriebs-
       stillegung und  Arbeitsplatzvernichtung und  die jüngsten  Erfah-
       rungen zur  Sicherung von  Arbeiterinteressen";  "Lohn-  und  Ta-
       rifkämpfe/Arbeitszeitverkürzung". Einleitungsreferat: Heinz Jung,
       Politische Ökonomie  der Arbeiterklasse,  neue Technik und Kampf-
       strategien.
       Konferenzprotokoll: Arbeitsmaterialien  des IMSF, Bd. 8, Rationa-
       lisierung - Arbeitsplätze - Tarifkämpfe. Materialien einer Tagung
       des IMSF,  Frankfurt am Main, 10. und 11. März 1979, ca. 300 Sei-
       ten, ca. DM 17,-
       Konferenzbericht:  Klaus   Priester,   Rationalisierung   -   Ar-
       beitsplätze -  Tarifkämpfe. Bericht über eine Tagung des IMSF, in
       diesem Band von 'Marxistische Studien. Jahrbuch des IMSF'; Marxi-
       stische Blätter 17, 1979, 3, S. 112-114.
       2. "Europäische Stahlkonferenz", gemeinsam organisiert vom Insti-
       tuut voor Politiek en Sociaal Onderzoek (IPSO, Amsterdam) und dem
       IMSF am  20. und 21. April 1979 in Amsterdam. Gegenstand der Kon-
       ferenz waren Probleme der Entwicklung der Stahlindustrie in West-
       europa, Erfahrungen  der  Arbeiterbewegung  im  Kampf  gegen  die
       Stahlkrise und  die Erarbeitung alternativer wirtschafts- und so-
       zialpolitischer Vorschläge.  Teilnehmer: Marcel Couteau (Belgien;
       Sekretär der  KPB) und  Bert Vermeiren  (Belgien); Claude Gauche-
       Cazalis (Frankreich;  Mitarb. d.  Wirtschaftsabtlg. d.  ZKd. FKP)
       und Patrick  Leroy (Frankreich);  John  Reilly  (Großbritannien);
       Laura Pennacchi  (Italien; Mitarbeiterin von CESPE - Institut für
       wirtschaftspolitische Studien der IKP); von seiten des IPSO: Jaap
       Wolff (Vorsitzender  des IPSO)  Jan Berghuis,  Pim Juffermans und
       Boe Thio;  von Seiten  des IMSF: Josef Schleifstein, Gert Hautsch
       und Hermann Bömer.
       Die Vertreter  aus den  einzelnen Ländern schilderten in den Ein-
       leitungsreferaten die  wichtigsten Probleme der Stahlindustrie in
       ihren Ländern.  Die anschließende Diskussion war in drei Komplexe
       gegliedert: Die  ökonomische und sozialpolitische Entwicklung der
       Stahlindustrien; Erfahrungen  im Kampf gegen Praxis und Strategie
       der Stahlkonzerne,  der Staaten  und der EG-Behörden; Forderungen
       und programmatische Alternativen der Arbeiterbewegung.
       In der  sehr lebhaften  und fruchtbaren Diskussion wurden Gemein-
       samkeiten ebenso  wie unterschiedliche  Standpunkte zu  einzelnen
       Fragen verdeutlicht.  In seinem Schlußwort wies Jaap Wolff darauf
       hin, daß das umfangreiche interessante Material einen Ansporn für
       weitere, tiefergehende Untersuchungen geben könne.
       

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