Quelle: Jahrbuch des Inst. für Marxist. Studien und Forschungen 12/1987


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       DAS FIRMENARCHIV VON ERMEN & ENGELS IN ENGELSKIRCHEN
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       IM 18. UND 19. JAHRHUNDERT
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       Michael Knieriem
       
       In allen  einschlägigen Publikationen, die sich mit Friedrich En-
       gels' eigenen  ökonomisch-pekuniären Verhältnissen  beschäftigen,
       wird bedauernd  der Untergang des "Ermen & Engelsschen" Firmenar-
       chivs konstatiert.  Allgemein gilt:  Das Geschäftsarchiv  sei  im
       April 1945  während eines Luftangriffes auf den Bürotrakt des Un-
       ternehmens in Engelskirchen mitverbrannt.
       Mag sein,  daß dieses für die internationale Forschung so nieder-
       schmetternde Ergebnis  wegen seiner  Endgültigkeit,  seiner  seit
       nunmehr über  vierzig Jahren  beharrlich  wiederholten  negativen
       Aussage und  seiner Irreversibilität, eine in der Tat resignative
       und lähmende  Haltung hervorrief. Dies um so mehr, als William O.
       Henderson zu  einem ähnlich  negativen Ergebnis  für "Ermen & En-
       gels" in Manchester und deren Nachfolgefirmen "Ermen & Roby", dem
       Spinnereitrust "English Sewing Cotton Company & Co." und schließ-
       lich auch der Firma "Calico Printers Ltd." gelangte. 1)
       Doch das  Firmenarchiv von  Ermen &  Engels in  Engelskirchen ist
       noch vorhanden.  Es wurde mir kürzlich von Herrn Hermann (IV) En-
       gels, dem  letzten geschäftsführenden Gesellschafter des im Jahre
       1979 liquidierten Unternehmens, zur Auswertung überlassen, so daß
       ich einen  beschreibenden Vorbericht  darüber  zu  geben  vermag.
       Herrn Engels  sei an  dieser Stelle noch einmal herzlich für sein
       freundliches Entgegenkommen  gedankt: Er  hat mich  nicht nur auf
       die Bestände aufmerksam gemacht, sondern mir darüber hinaus groß-
       zügig und vertrauensvoll deren Auswertung gestattet.
       Als das  Engelskirchener Unternehmen nach 142jährigem Bestehen im
       Jahre  1979   liquidiert  wurde,   bedeutete  diese  Entscheidung
       zugleich auch  das Ende  einer fast 250jährigen unternehmerischen
       Tradition in der Familie Engels zu (Wuppertal-)Barmen, zu Engels-
       kirchen und  Manchester. Last  but not  least implizierte  dieser
       Schritt ebenso den Bruch mit den historisch gewachsenen Firmenak-
       tivitäten und  Verbindungen nach  Mailand, London,  Lecco und den
       Castroper und  Sprockhöveler Steinkohlerevieren,  wie auch in der
       Stammheimat Barmen selbst.
       Immerhin blieben  die Produktionsanlagen  und das  "Haus  Brauns-
       werth" in  Engelskirchen von  einem totalen Abriß verschont. Wäh-
       rend das  als Fabrikantenvilla von den Söhnen und Enkeln des Fir-
       mengründers  ehemals  bewohnte  "Haus  Braunswerth"  kürzlich  in
       "Wohnungssondereigentum" parzelliert wurde, ohne dabei am äußeren
       Bestand wesentliche  bauliche Eingriffe  vorzunehmen, wurden  die
       ehemaligen Fabrikationsgebäude  architektonisch recht sinnvoll in
       einen großzügigen  Sitz der  Gemeindeverwaltung mit rathäuslichem
       Charakter umgewandelt.  In die ehemalige Zwirnerei wird sogar ein
       Regionalmuseum des  dezentral  organisierten  "Rheinischen  Indu-
       striemuseums" des  Landschaftsverbandes Rheinland installiert und
       wohl noch in diesem Jahr eröffnet werden.
       Neben den  regionalen Spezifica  werden hier  das zunächst  Eisen
       ver- und bearbeitende Gewerbe aus der Phase der Protoindustriali-
       sierung und  dann vor  allem auch die Entwicklungen des Textilun-
       ternehmens "Ermen  & Engels"  von 1837  bis 1979  nachgezeichnet,
       ausgestellt und demonstriert werden. 2)
       Bei dem im Besitz von Herrn Hermann Engels beruhenden Archivmate-
       rial handelt es sich um Bestände, die sich unschwer in vier Über-
       lieferungsgruppen einteilen lassen:
       
       A. Die alte Firma "Caspar Engels Söhne" 1747 bis 1849
       1) "Calculations-Buch. Nimmt seinen Anfang 1777" [- 1815]
       191 von  vorne und  54 von  hinten paginierte  Seiten = 245 pagi-
       nierte
       Seiten.
       In Pappe gebunden, 208 x 318 mm, bräunliches Papier.
       Wasserzeichen: stilisierter Löwe "Pro Patria".
       Schreibmaterial: schwarze Tinte.
       Schreiber: Caspar Engels.
       
       2) Ohne Titel [Inventarbuch 1816-1820]
       70 paginierte Bögen.
       In chamonierte Pappe gebunden, 271 x 420 mm, weiß-bräunliches Pa-
       pier.
       Wasserzeichen: I.D. ROPE.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte.
       Schreiber: Caspar Engels.
       
       3) "Gut Siepchen und Ziegelbrennerey 1819 -" [1839]
       129 paginierte Seiten.
       In Leinen gebunden, 234 x 362 mm, weißbräunliches Papier
       Wasserzeichen: stilisierter Wappenschild mit Helmdecken IS.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte, einige Bleistiftnotizen.
       Schreiber: Friedrich Engels sen.
       
       4) "I. Bilanzen des Seidegeschäfts von Caspar Engels Söhne vom 1.
       Jan. 1823 bis 31. März 1837.
       II. Inventarium und Theilung am 1. Jan. 1823.
       III. Erbschafts-Conto vom 1. Jan. 1823 bis 29. Febr. 1836.
       IV. Inventur u. Schlußbilanz von Caspar Engels Söhne."
       163 paginierte Seiten.
       In Leinen  gebunden, 268  x 421 mm, weiß-bräunliches Papier. Was-
       serzeichen: Van der Ley, darüber Figur auf Weltkugel stehend, ein
       Band in Händen haltend.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte, einige Bleistiftnotizen. Schrei-
       ber: Friedrich Engels sen.
       
       5) "Geheimes  Hauptbuch von  Caspar Engels  Söhne v. 1. Jan. 1824
       bis 31. Decb. 1838 nebst den Bilanzen."
       184 paginierte Seiten.
       In Leinen gebunden, 268 x 425 mm, weiß-bräunliches Papier.
       Wasserzeichen: Lilie mit wachsendem Stern,
       Schreibmaterial: schwarze Tinte.
       Schreiber: Friedrich Engels sen.
       
       B. Die Seidenhandelsfirma "Friedrich Engels & Co." 1837-1856
       1) "Seiden-Bilanzen  von Friedr.  Engels &  Co. vom  1. Juni 1837
       bis" [1856]
       65 paginierte Bögen.
       In Leinen gebunden, 265 x 424 mm, weiß-bräunliches Papier.
       Wasserzeichen :  VDL [Van  der Ley],  darüber Figur auf Weltkugel
       stehend, ein Band in Händen haltend.
       Schreibmaterial: rote und schwarze Tinte.
       Schreiber: Friedrich Engels sen.
       
       C. Die Firma "Ermen & Engels" in Engelskirchen 1837-1979.
       Das Haus  firmierte bis  1885 in Barmen, danach in Engelskirchen.
       Hinzu kommen  die Firmen  "Ermen &  Co." in Manchester 1837-1838,
       umbenannt in  "Ermen &  Engels" in  Manchester seit 1838 bis 1874
       und waren schließlich seit 1874 bis 1896 unter dem Namen "Ermen &
       Roby" bekannt.
       Weiterhin stand auch die Handelsfirma "Robert Funke & Co." in Li-
       verpool in  einer engeren  Geschäftsbeziehung zu "Ermen & Engels"
       in Engelskirchen.
       1) "Copier-Buch.  Privat Correspondenz  mit Peter Ermen und Mack,
       Wiegel & Kreutzer 1837/1838."
       19 Bögen, davon 14 beschrieben.
       Fadenheftung, 216 x 341 mm, bräunliches Papier.
       Wasserzeichen: CE & WH.
       Schreibmaterial: Tinte.
       Schreiber: Friedrich Engels sen.
       
       2) "Bilanz vom 30. Juni 1837 von Peter Ermen"
       36 Bögen, davon 31 paginiert.
       Fadenheftung, 307 x 370 mm, hellbräunliches Papier.
       Wasserzeichen: keines.
       Schreibmaterial: Tinte.
       Schreiber: Peter Albertus Ermen.
       
       * 3) "Bilanzen von Ermen & Engels in Manchester 1837 -" [1859]
       23 paginierte Bögen.
       Chamonierter Pappdeckel, 332 x 400 mm, hellbräunliches Papier.
       Wasserzeichen: gekrönter (preußischer?) Adler.
       Schreibmaterial: schwarze und rote Tinte.
       Schreiber: Friedrich Engels sen.
       
       * 4) "Geheimes Hauptbuch. 1837 bis" [1855]
       159 paginierte Bögen.
       In Leinen gebunden, 540 x 418 mm, bräunliches Papier.
       Wasserzeichen : Van der Ley, darüber Figur auf Weltkugel stehend,
       ein Band in Händen haltend. Schreibmaterial: Tinte und Bleistift.
       Schreiber : Friedrich Engels sen.
       
       5) "Geheimes Journal. I 1837 bis 1847." 158 paginierte Seiten.
       In Leinen gebunden, 271 x 428 mm, hellbräunliches Papier. Wasser-
       zeichen : Van der Ley, darüber Figur auf Weltkugel stehend,
       ein Band  in Händen  haltend.  Schreibmaterial:  schwarze  Tinte.
       Schreiber : Friedrich Engels sen.
       
       * 6) "Geheimes Journal.  Ermen &  Engels in  Barmen vom 1. Decbr.
       1843 is 30. April 1887."
       178 paginierte Bögen.
       In Leinen gebunden, 514 x 430 mm, hellbräunliches Papier.
       Wasserzeichen : Lilie.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte.
       Schreiber: Friedrich Engels sen. und andere.
       
       * 7) "Geheimes Hauptbuch.  I vom  31. Decbr.  1843 bis 31. Decbr.
       1875."
       85 paginierte Bögen.
       In Leinen gebunden, 514 x 430 mm, hellbräunliches Papier. Wasser-
       zeichen : Lilie.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte und Bleistift.
       Schreiber: Friedrich Engels sen.; Hermann (I) Engels und andere.
       
       * 8) "Bilanzen über das Fabrikgeschäft von Ermen & Engels in Bar-
       men 1844 bis 1899."
       136 paginierte Seiten.
       In Leinen gebunden, 378 x 470 mm, weiß-bräunliches Papier.
       Wasserzeichen: Einhorn.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte und Bleistift.
       Schreiber: Friedrich Engels sen.; Hermann (I) Engels und andere.
       Hin
       
       * 9) "Geheimes Journal. II 1848 bis 1865"
       230 paginierte Seiten.
       In Leinen gebunden, 267 x 432 mm, hellbräunliches Papier.
       Wasserzeichen: TWT, darunter Letmathe.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte.
       Schreiber: Friedrich Engels sen. und andere.
       
       * 10) "Hauptbuch" [1855-1896]
       171 paginierte Bögen.
       In Leinen gebunden, 261 x 426 mm, weiß-bräunliches Papier.
       Wasserzeichen: Lilie.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte.
       Schreiber: Friedrich Engels sen. und andere.
       
       * 11) "Geheimes Journal. III 1866 bis 18" [99]
       66 paginierte Seiten.
       In Leinen gebunden, 270 x 445 mm, weißbräunliches Papier.
       Wasserzeichen: keines.
       Schreibmaterial: schwarze Tinte.
       Schreiber: Hermann (I) Engels und andere.
       
       D. In  diese Gruppe gehören über 60 notarielle Verträge, die fast
       alle im  Zusammenhang mit Grundstückserwerbungen in Engelskirchen
       und Umgebung  stehen. Die meisten davon sind durch die Gegenüber-
       lieferung im  Hauptstaatsarchiv Düsseldorf,  Zweigarchiv  Kalkum,
       der Forschung  bereits bekannt.  Nur die beiden ersten Notariats-
       verträge sind firmengeschichtlich wirklich relevant.
       1) "Kaufkontrakt vom  17. April 1837 zwischen Eheleuten Friedrich
       Ferdinand Christoph]  Schnabel zu Engelskirchen, Herrn Franz Fer-
       dinand Liesendahl  zu Braunswerth  und Herrn  Friedrich Engels zu
       Barmen."
       Notar: Johann Daniel Zimmermann zu Lindlar.
       2) "Schenkungsurkunde vom 24. Juli 1837 über mehrere zur Erweite-
       rung eines  Wassergrabens zu  Braunswerth abgetretener Immobilien
       von verschiedenen angrenzenden [29] Eigentümern zur Hardt und En-
       gelskirchen zum Vorteil der Herren Schnabel und Liesendahl zu En-
       gelskirchen." Notar: Johann Daniel Zimmermann zu Lindlar.
       
       Hinzu kommen  13 Vertragsentwürfe, Punktuationen und Vereinbarun-
       gen:
       1) Kontrakt zwischen  Peter  Albertus  Ermen  in  Manchester  und
       Friedrich Engels  sen. in Barmen vom 24. Febr. 1837 auf die Dauer
       von zehn  Jahren (bis zum 1. Juli 1847); Firma Peter Ermen & Co.,
       am 1. August 1838 wurde verändert:
       a) Die Dauer auf 15 Jahre bis zum 1. Juli 1852.
       b) Die Kündigungsfrist bleibt wie vereinbart, 1 1/2 Jahre vorher,
       also vor dem 31. Dez. 1850 und
       c) der neue Firmenname: Ermen & Engels.
       [Mit Ergänzungen]
       
       2) Vertragsentwurf  zwischen  Peter  Jakob  Gottfried  Ermen  und
       Friedrich Engels  sen. wegen der geplanten technischen Leitung in
       Barmen. Manchester, den 24. Febr. 1837.
       Der Vertrag  kam nicht zustande, da dessen Bruder Gottfried Anton
       Ermen die technische Leitung seit 1841 übernahm.
       
       3) Preiscourant von  André Köchlin  & Co. in Mülhausen: "Devis um
       täglich 500 Pfund No. 8 ä 24 Baumwolle zu spinnen und zu zwirnen.
       Mülhausen, den 23. Mai 1837."
       
       4) Vertragsentwurf zwischen Peter Albertus Ermen, Gottfried Anton
       Ermen und Friedrich Engels sen. Manchester, den 9. August 1840.
       
       5) Kontrakt zwischen Friedrich Engels sen. und Peter Albertus Er-
       men wegen des Einkaufs von Baumwolle und wegen der Gewinnbeteili-
       gung für Gottfried Anton und Peter Jakob Gottfried Ermen. Manche-
       ster, den 9. August 1840.
       
       6) Kontrakt zwischen Friedrich Engels sen. und Peter Albertus und
       Peter Jakob Gottfried Ermen. Manchester, den 11. Sept. 1846.
       
       7) Nachträgliche Übereinkunft  zwischen Peter  Albertus Ermen und
       Friedrich Engels. Barmen, den 19. April 1847.
       
       8) Kontrakt zwischen Peter Albertus und Gottfried Anton Ermen und
       Friedrich Engels  sen. wegen  Vertragsverlängerung und  Vergütung
       des Adolph von Griesheim. Barmen, den 19. April 1847.
       
       9) Versicherung von Friedrich Engels sen. zugunsten Gottfried An-
       ton Ermens,  das Geschäft von Ermen & Engels nur noch bis zum 31.
       Dez. 1856 auf gemeinschaftliche Rechnung fortzuführen. Engelskir-
       chen, den 27. April 1847.
       
       10) Übereinkunft zwischen  Peter Albertus Ermen und Friedrich En-
       gels sen.  über den Austritt des ersteren aus dem Geschäft zu En-
       gelskirchen. Manchester, den 20. Mai 1852.
       
       * 11) Kontrakt zwischen Peter Jakob Gottfried Ermen und Friedrich
       Engels sen.  zur Fortsetzung und Vereinigung von "Ermen & Engels"
       in Manchester  und "Ermen  Brothers" in  Sparkbridge.  [30.  Juni
       1852.]
       
       12) Punktuationen für  einen Vertrag  zwischen  Friedrich  Engels
       sen. und Gottfried Anton Ermen. Engelskirchen, den 5. Aug. 1853.
       
       13) Punktuationen zwischen  Friedrich Engels  sen. und  Gottfried
       Anton Ermen  wegen der Gründung einer neuen Spinnerei in Stein an
       der Sieg. Ohne Ort und ohne Datum [vor dem 31. Dez. 1856].
       
       _____
       * Die Signaturen mit dem Zeichen * bedeuten, daß in der zitierten
       Archivalie Friedrich Engels namentlich ein- oder mehrfach erwähnt
       ist.
       
       Hinzu kommen  noch zwanzig Briefe und Gutachten zwischen den ein-
       zelnen Partnern aus den Familien Ermen und Engels. Briefkopierbü-
       cher oder  ein geschlossener  Briefwechsel aus  der Zeit vor 1880
       fehlen bis  auf C.l  gänzlich. Ebenso  sind die  Kontobücher oder
       -karten, die  die Grundlage  für eine  genauere Analyse der Jour-
       nale,  Hauptbücher   und  Bilanzbücher   bildeten,  verschwunden.
       Gleichwohl wird  es möglich sein, ein relativ exaktes Zahlenmate-
       rial über  das Gehalt, die Beteiligungen und die sonstigen Vermö-
       genswerte von Friedrich Engels zu rekonstruieren. Bei einigen Bu-
       chungen "per Haushaltungskonto" sind handschriftliche Zusätze of-
       fensichtlich von  der Hand  von Emil Engels (1885-1951) mit "F.E.
       jr." -  vielleicht sogar  auf Bitten von Gustav Mayer veranlaßt -
       später hinzugefügt  worden. Eine erste Überprüfung des Briefwech-
       sels von  Engels scheinen  diese Summen  und Zahlungsorte auch zu
       bestätigen. Dabei  wird auch deutlich, daß schon in den zwanziger
       Jahren dieses Jahrhunderts wichtige Teile des Archives fehlten.
       Die Ergebnisse  sollen in  den "Nachrichten aus dem Engels-Haus",
       Heft 5,  alsbald in  einen kommentierenden  Zusammenhang gestellt
       und publiziert werden. Als Erscheinungstermin ist an das Frühjahr
       1987 gedacht. 3)
       
       _____
       1) William O.  Henderson, The  Firm of  Ermen & Engels in Manche-
       ster, in:  Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Ge-
       schichte der deutschen Arbeiterbewegung, hrsg. v. d. Historischen
       Kommission zu  Berlin v. Henryk Skrzypczak, H. 11/12, 1971, S. 1-
       10.
       2) In gewisser  Weise bedeutet  meine Veröffentlichung  einer Ge-
       schichte der  "Firma Ermen & Engels" in Manchester und Engelskir-
       chen im  19. Jahrhundert" im Marx-Engels-Jahrbuch, Bd. 10 (Berlin
       1987), auch  ein Stück an konzeptioneller und inhaltlicher Vorar-
       beit für  das geplante  Regionalmuseum. Allerdings basiert dieser
       Aufsatz im  wesentlichen auf  "externem  Quellenma-terial",  ohne
       Kenntnis des nunmehr wiederentdeckten Firmenarchivs.
       3) Vgl. zu diesem Thema außerdem: Michael Knieriem, Ein unbekann-
       ter Autograph  von Friedrich  Engels aus  dem Jahre  1853. Dieser
       Aufsatz wird  in: Beiträge  zur Geschichte  der Arbeiterbewegung,
       29. Jg. 1987, H. 2, erscheinen.
       

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